Alstom unterstützt Erklärung der Warschauer Klimakonferenz zur Förderung CO2-armer Verkehrsträger und zur nachhaltigen Entwicklung

29.11.2013

Alstom hat sich der Erklärung der Warschauer Klimakonferenz zur Förderung CO2-armer Verkehrsträger und zur nachhaltigen Entwicklung angeschlossen. Diese wurde auf dem „Transport Day 2013“ verabschiedet, der im Rahmen der UN-Klimakonferenz 2013 (COP19) am 17. November im polnischen Warschau stattfand.

Hintergrund der Erklärung ist der rapide Anstieg der Treibhausgas-Emissionen durch den Verkehr sowie das wachsende Erfordernis zur Anpassung der aktuellen politischen Maßnahmen und Investitionsprogramme der Länder, um die CO2- und Rußemissionen im Straßenverkehr zu reduzieren.

Die von Alstom unterstützte Warschauer Erklärung enthält Empfehlungen für die stärkere Berücksichtigung eines nachhaltigen, kohlenstoffarmen Transportwesens in der Arbeit der Vereinten Nationen auf dem Gebiet des Klimawandels und vor allem im neuen Abkommen zum Klimawandel, das 2015 in Paris unterzeichnet werden soll.

Alstom ist überzeugt davon, dass der Schienentransport einer der Schlüsselfaktoren zur Eindämmung der CO2-Emissionen aus dem Verkehr ist und einen Beitrag dazu leisten wird, die Erderwärmung auf 2°C zu begrenzen. Mit der Unterstützung der Erklärung unterstreicht Alstom sein Engagement für die weltweite Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Schienenlösungen, die allen Beteiligten zugutekommen: Betreibern, Behörden und Fahrgästen.

Alstom fördert ein nachhaltiges Verkehrswesen, indem bereits sehr früh in der Entwicklung der Produkte, Systeme und Dienstleistungen Umweltkriterien und insbesondere der Faktor Energieeffizienz berücksichtigt werden. Alstom-Züge sind heute zu über 90 Prozent recyclingfähig und zu 97 Prozent wiederverwertbar. Alstom ist ein weltweit führender Anbieter voll integrierter Mobilitätslösungen und hat vor kurzem Axonis auf den Markt gebracht. Dieses schlüsselfertige, vollautomatische U-Bahn-System kann in nur drei bis vier Jahren eingerichtet und einsatzbereit gemacht werden und reduziert den Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent. Das U-Bahn-System verfügt über Urbalis Fluence, die neueste Signaltechnik von Alstom. Diese erlaubt es, die Zeittakte zwischen den Zügen zu verkürzen und die Beförderungskapazitäten selbst bei Einsatz weniger Züge entsprechend der Beförderungsgeschwindigkeit zu erhöhen, sodass die Systemeffizienz gesteigert und gleichzeitig die Umweltbelastung allgemein eingegrenzt wird.

Bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes ist die Alstom-Marke Citadis zu erwähnen. Seit der Indienststellung der ersten Citadis-Straßenbahnfahrzeuge im Jahr 2000 konnten insgesamt über vier Millionen Tonnen an CO2-Emissionen eingespart werden.

Auch durch Modernisierung kann die Energieeffizienz von Zügen, deren Lebensdauer über 40 Jahre beträgt, ganz erheblich gesteigert werden. Beispiele für Modernisierungsmaßnahmen sind der Einbau regenerativer Bremssysteme, um Energie einzusparen, die Senkung des Geräuschpegels, der Verzicht auf die Verwendung gefährlicher Stoffe und die Entsorgung derselben, neue Sitze usw. Alstom unterstützt die Betreiber bei der Nutzung der Vorteile leistungsstarker Umwelttechnik in ihren bestehenden Flotten. So konnte Alstom zum Beispiel in Mexiko den Energieverbrauch der 30 Jahre alten U-Bahn-Züge um mehr als 35 Prozent senken.

Pressekontakt
Dominik Beyer - Tel.: 0621 329 1537 - dominik.beyer@power.alstom.com

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