Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil besuchte Alstom in Salzgitter

06.03.2014

Im letzten Geschäftsjahr gewann Alstom Transport mehrere Aufträge über Triebzüge für den Nah- und Regionalverkehr im Gesamtwert von 1,5 Milliarden Euro - dies war der größte Auftragseingang in der Geschichte des Standortes Salzgitter. Die Auslastung der Fertigung ist bis zum Jahr 2016 gesichert, dieses Jahr werden erstmals mehr als 200 Fahrzeuge ausgeliefert. Auch dies war Anlass für den Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen, Stephan Weil, sich bei Alstom Transport in Salzgitter über die aktuellen Entwicklungen im Schienenpersonennahverkehr zu informieren. Bei einer Probefahrt auf der Teststrecke am Standort konnte sich der Ministerpräsident vom Komfort und der Qualität eines Coradia-Regionalzuges von Alstom überzeugen.

Ministerpräsident Weil sagte nach seinem Besuch der Alstom-Produktionsstätten in Salzgitter: „Alstom gehört zu den industriellen Kernunternehmen in Niedersachsen und verfügt über ein beachtliches Leistungsvermögen bei der Herstellung von modernen Diesel- und Elektrozügen. Ich bin stolz darauf, dass in Niedersachsen so viele technisch hochwertige Züge für den heimischen Markt und auch für den Einsatz im Ausland produziert werden.“

Weitere Themen auf dem Werksrundgang mit dem Vorstandsvorsitzenden der ALSTOM Deutschland AG, Alf Henryk Wulf und Dr. Martin Lange, als Vorstand der ALSTOM Deutschland AG verantwortlich für den Bereich Transport sowie Markus Rieck, Geschäftsführer der ALSTOM Renewable Germany GmbH und mit Jörg Nuttelmann, Geschäftsführer der ALSTOM Transport Deutschland GmbH und Standortleiter in Salzgitter waren zudem Versorgungssicherheit, Netzstabilität sowie klimafreundliche und wirtschaftliche Technologien im Bereich der Stromerzeugung und Energieübertragung.

„Erneuerbare Energien und konventionelle Kraftwerkskapazitäten sowie der Ausbau der Stromnetze müssen miteinander verzahnt sein. Darüber hinaus sind stabile politische Rahmenbedingungen notwendig bei der Neugestaltung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes“, so Wulf. Lange ergänzt: „Weitere Investitionen in die Schieneninfrastruktur sowie die Dynamisierung der Regionalisierungsmittel sind wichtige Voraussetzung eines attraktiven Schienenverkehrs.“

Wo im Zuge der Energiewende Kernkraftkapazitäten wegfallen, da sind fossile Kraftwerke und erneuerbare Energien gefordert, zusätzliche Leistungen bereit zu stellen. Gleichzeitig müssen diese Technologien die Versorgungssicherheit angesichts der schwankenden Stromerzeugung aus regenerativen Energiequellen zu vertretbaren Kosten garantieren. Mit einem breiten Technologie- und Produktspektrum unterstützt Alstom den Weg ins Zeitalter der kohlenstoffarmen Stromproduktion und der erneuerbaren Energien.

Neben den seit über 30 Jahren im Markt befindlichen Onshore-Windkraftanlagen, hat Alstom im Bereich der erneuerbaren Energien eine getriebelose, sechs MegaWatt Offshore-Windkraftanlage entwickelt, die hohe Effizienz garantiert und speziell für den Einsatz auf dem Meer konzipiert ist. Für die langfristig angestrebte umfassende Versorgung mit erneuerbaren Energien kommt es neben der Stromerzeugung auch entscheidend auf das Stromnetz an. Bei der Anbindung von Offshore-Windparks belegt Alstom eine führende Position und hat vor der niedersächsischen Küste das Umspannwerk alpha ventus elektrotechnisch ausgestattet sowie die Umspannwerke Borkum ausgeliefert und Global Tech 1 offshore installiert. Außerdem zeichnet Alstom als Generalunternehmer für Dolwin 3 verantwortlich – das Projekt verbindet die Windfarm in der Nordsee mit dem Höchstspannungsnetz an Land und hat ein Investitionsvolumen von mehr als einer Milliarde Euro.


Pressekontakt
Dominik Beyer – 0621 329 1537 – dominik.beyer@alstom.com

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