Alstom weiht den ersten grenzüberschreitenden Citadis in Straßburg ein

28.04.2017
© Alstom / J.Schweitzer

Alstom hat heute die erste grenzüberschreitende Straßenbahn zwischen Frankreich und Deutschland im Beisein von Bundesminister Peter Altmaier, Chef des Bundeskanzleramtes, Robert Herrmann, Präsident der Eurometropole Straßburg, Roland Ries, Oberbürgermeister von Straßburg, Toni Vetrano, Ober­bürgermeister von Kehl, Alain Fontanel, Präsident der Straßburger Verkehrsbetriebe CTS sowie François D'Hulst, French Local Authorities Key Account Director bei Alstom, eingeweiht.

Die ersten Fahrgäste werden die Rheinbrücke ab Samstag, dem 29. April, an Bord einer der 12 bereits ausgelieferten Citadis Straßenbahnen überqueren.[1] Die neuen Citadis Straßenbahnen verkehren ab heute auf der Erweiterung der Linie A[2] in Richtung Illkirch-Graffenstaden und auf der Erweiterung der Linie D, die das Zentrum von Straßburg mit der Stadt Kehl in Deutschland verbindet.[3] 

„Alstom ist sehr stolz darauf, am ersten grenzüberschreitenden Straßenbahnprojekt in Frankreich beteiligt zu sein. Dank der technischen Qualitäten und der Modularität des Citadis ist das Fahrzeug eine ideale Lösung für die Verbindung zwischen Straßburg und Kehl und erfüllt die entsprechenden Anforderungen beider Länder", sagt Jean-Baptiste Eyméoud, President von Alstom Frankreich.

Die Citadis Straßenbahnen von Straßburg sind die ersten Straßenbahnen, die die deutsche BOStrab-Zulassung (Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung) erhalten. Alstoms Infrastrukturteams haben auch die Oberleitung und die Gleise, die über die Grenzbrücke führen, konzipiert und installiert.

Die Straßenbahnen sind 45 Meter lang und haben eine Fahrgastkapazität von 288 Personen. Sie sind mit LED-Beleuchtung und vollverglasten Türen ausgestattet, um das Komfort- und Sicherheitsempfinden der Fahrgäste zu erhöhen. Die Straßenbahnen sind auch behindertengerecht (nach PRM-Richtlinien) ausgeführt: Sie weisen leicht zugängliche Türöffner, breitere Sitze und speziell reservierte Bereiche für Rollstuhlfahrer und Fahrgäste mit Kinderwagen auf.

Diese Straßenbahnen werden in Frankreich gebaut: La Rochelle (Konstruktion und Montage der Straßenbahnen), Ornans (Konstruktion und Fertigung der Motoren), Le Creusot (Drehgestelle für die Mittelwagen), Tarbes (Elemente der Antriebskette), Villeurbanne (elektronische Ausrüstung), Saint-Ouen (Design) – und in Deutschland am Standort Salzgitter, wo die  Drehgestelle für die Fahrerstände gefertigt werden.

Bis heute wurden mehr als 2.300 Citadis bestellt; die ersten sind schon seit 2000 im Fahrbetrieb.


[1] Die neuen Straßenbahnen sind Teil eines im November 2014 unterzeichneten Rahmenvertrages über insgesamt 22 Citadis Fahrzeuge, die die CTS bei Alstom bestellt hat.

[2] Erweiterung von 13 auf 14.7 km

[3] Erweiterung von 8,7 auf 12,6 km

 

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