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Zugkontrollsysteme ETCS

Es ist ein besonders europäischer Gedanke: der einheitliche Bahnverkehr. Die mehr als 20 unterschiedlichen Leit- und Sicherungssysteme auf den Bahnstrecken in ganz Europa sollen in einem einheitlichen System münden, dem sogenannten ERTMS (European Rail Traffic Management System). Das würde den innereuropäischen Bahnverkehr erleichtern, sicherer und attraktiver machen.

Reisen in einer grenzenlosen Welt

Kern von ERTMS ist das European Train Control System (ETCS). Mit diesem System können Züge und Strecken  elektronisch überwacht und gesteuert werden. In den verschieden Leveln von ETCS erfolgt die Kommunikation zwischen Zug und Stellwerk zum Teil über im Gleis verlegten Balisen oder über Funk. Das bahnspezifische Mobilfunksystem GSM-R wird dazu im Level 2 zu der Kommunikation und dem Stellwerk genutzt.

Alstom hat viele Jahre Entwicklungsarbeit in ERTMS gesteckt und gilt als führend bei der länderübergreifenden Technik. Mehr als 1.200 Züge hat Alstom bereits mit ETCS ausgerüstet und in den kommerziellen ETCS-Betrieb gebracht:

Das sind 80 Prozent aller Züge, die mit ETCS Level 2 verkehren. Unter anderem fahren  grenzüberschreitende ICEs der Deutschen Bahn und die Flotten von ÖBB und SBB mit dem Alstom-System ATLASTM. Die Systemfamilie der Signaltechnik  ATLASTM von Alstom umfasst neben dem ADVANTIKTM, dem ETCS-System für Onboard und Infrastruktur auch die SMARTLOCKTM Produkte für die Stellwerkstechnik und das ICONISTM für die Betriebsleitzentralen.

Das sind 80 Prozent aller Züge, die mit ETCS Level 2 verkehren. Unter anderem fahren  grenzüberschreitende ICEs der Deutschen Bahn und die Flotten von ÖBB und SBB mit dem Alstom-System ATLASTM. Die Systemfamilie der Signaltechnik  ATLASTM von Alstom umfasst neben dem ADVANTIKTM, dem ETCS-System für Onboard und Infrastruktur auch die SMARTLOCKTM Produkte für die Stellwerkstechnik und das ICONISTM für die Betriebsleitzentralen.

ATLASTM  hat sich längst auch im Hinblick auf die Interoperabilität mit der jeweiligen ETCS-Streckenausrüstung anderer Länder und Hersteller bewährt – und wartet  nun auf seinen verstärkten transeuropäischen Einsatz.

ADVANTIKTM besteht grundsätzlich aus zwei verschiedenen Systemen die zusammen arbeiten. Dafür ist ein Systemteil im Fahrzeug eingebaut und das andere als Ergänzung im Stellwerk. Zusammen sorgen Sie dafür, dass die vom Stellwerk zur Verfügung gestellte Fahrerlaubnis -wie weit der Lokführer wie schnell fahren darf- an die Lokomotive übertragen und in der Lok überwacht wird. Dadurch wird verhindert, dass der Lokführer zu schnell fährt oder gar ein rotes Signal überfährt. Der Lokführer erhält dabei seine Information über das Data Machine Interface DMI.

Video Atlas 400 und Atlas 500