Auftragseingang in Rekordhöhe und bessere Profitabilität in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 2014/15 von Alstom

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Vor dem Hintergrund des Vorhabens von Alstom und General Electric wurden die Geschäftsbereiche Thermal Power, Renewable Power und Grid sowie bestimmte Konzernkosten entsprechend den IFRS-5-Regeln unter „Abgetretene Geschäftsbereiche“ (Discontinued Operations) ausgewiesen. Deshalb werden sie bei Aufträgen, Umsatz und Betriebsergebnis fortan nicht mehr berücksichtigt und im Reporting unter „Nettoergebnis – Abgetretene Geschäftsbereiche“ verbucht.

Vom 1. April bis zum 30. September 2014 verzeichnete Alstom mit 6,4 Milliarden Euro einen Auftragseingang in Rekordhöhe. Im Vergleich zur ersten Hälfte des Vorjahres hat diese Kennzahl sich damit mehr als verdoppelt. Ein in Südafrika abgeschlossener Vertrag im Wert von 4 Milliarden Euro trieb die Book-to-Bill-Ratio (Verhältnis zwischen Auftragseingang und Umsatz) besonders in die Höhe. Sie beläuft sich nunmehr auf 2,1. Im selben Zeitraum wuchs der Umsatz organisch um 13% auf 3,1 Milliarden Euro. Die Gewinnspanne (nach Konzernkosten) hat sich um 30 Basispunkte verbessert, was Alstom dem gestiegenen Umsatz sowie der fortschreitenden Implementierung des Performance-Plans Dedicated to Excellence (d2e) verdankt. Diese Verbesserung konnte trotz der Anlaufkosten für neue Plattformen realisiert werden.

Das Nettoergebnis (der abgetretenen und fortgeführten Geschäftsbereiche – Continued Operations) des Konzerns belief sich auf 255 Millionen Euro. Der freie Cashflow in Höhe von (1.376) Millionen Euro wurde hauptsächlich von der negativen Umlaufvermögensbilanz beeinträchtigt.

Das Projekt zwischen Alstom und General Electric schreitet voran. Die Beratungen mit den Betriebsräten sind abgeschlossen, der Übernahmevertrag sowie andere Vereinbarungen sind unterzeichnet, und die Genehmigung der Auslandsinvestitionen durch das französische Wirtschaftsministerium ist erteilt. Auf der Hauptversammlung der Aktionäre von Alstom, die für den 19. Dezember 2014 anberaumt wurde, wird die Genehmigung der Transaktion dem Votum der Aktionäre unterbreitet.

„Das General-Electric-Projekt macht gute Fortschritte. Nach Abschluss der Information bzw. Konsultation der Betriebsräte haben wir die abschließenden Vereinbarungen mit General Electric unterzeichnet. Die Genehmigung der Auslandsinvestitionen durch das französische Wirtschaftsministerium liegt inzwischen ebenfalls vor. Infolgedessen hat der Verwaltungsrat von Alstom beschlossen, für den 19. Dezember eine Hauptversammlung einzuberufen, auf der die Aktionäre über die Transaktion abstimmen sollen. Wenn sie zustimmen, ist das Angebot von General Electric immer noch von der Genehmigung der Aufsichtsbehörden und Wettbewerbsinstanzen zahlreicher Gerichtsbarkeiten abhängig. Nach Abschluss der Transaktion wird sich die Gruppe auf ihr Transportgeschäft konzentrieren, was ein weiteres Umsatzwachstum und eine Verbesserung der Gewinne aus dem operativen Geschäft in Aussicht stellt. Alstom könnte sich auf eine starke Bilanz stützen, da wir einen großen Teil der von General Electric stammenden Veräußerungserlöse zur Stärkung des Konzerns und zur Unterstützung seiner Fortentwicklung verwenden wollen. Wie die angestrebte Bilanzstruktur aussehen wird, und welche Summe an die Anteilseigner zurückfließen soll, werden wir im Zuge der Veröffentlichung des Verwaltungsratsberichts zur Hauptversammlung noch bekanntgeben. Was die erste Jahreshälfte anbelangt, so sind bei Alstom Aufträge in Rekordhöhe eingegangen. Dies verdankt der Konzern mehreren Großprojekten, darunter einem sehr umfangreichen Auftrag aus Südafrika im Wert von 4 Milliarden Euro. Das organische Umsatzwachstum erhöhte sich deutlich, nämlich um 13%. Die Gewinnspanne verbesserte sich um 30 Basispunkte“, erklärte Patrick Kron, Vorsitzender und CEO von Alstom.

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