Alstom in der Schweiz


Über uns

Alstom ist ein weltweit führender Technologie-Konzern für Stromerzeugung, Stromübertragung und Schienentransport; Alstom ist an der Pariser Börse kotiert. Der Konzern ist auf allen Kontinenten in über 100 Ländern präsent und beschäftigt rund 93‘000 Mitarbeitende. Die drei Geschäftsfelder sind in die vier Sektoren Thermal Power (thermische Energie), Renewable Power (erneuerbare Energie), Grid (Stromübertragung) und Transport unterteilt. Alle weltweiten Spartensitze mit Ausnahme von Thermal Power (Baden, Schweiz) befinden sich in Paris. Im Geschäftsjahr 2013/14 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 20.3 Mia Euro und verzeichnete einen Auftragseingang von 21.5 Mia. Euro.

Alstom (Schweiz) AG – Zentrale Bedeutung in einem internationalen Konzern
Die Schweiz ist eines der Schlüsselländer innerhalb des Alstom-Konzerns – einerseits als Hauptsitz des Sektors Thermal Power, der über 43% des Konzernumsatzes erwirtschaftet, andererseits als Forschungs- und Kompetenzzentrum sowie als Produktionsstandort für Hightech-Komponenten. Alstom ist in der Schweiz mit allen Sektoren lokal vertreten und beschäftigt insgesamt über 6‘500 Mitarbeitende an den vier grossen Standorten Baden, Birr, Oberentfelden und Neuhausen am Rheinfall. Alstom Schweiz erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013/14 einen Umsatz von 2.5 Mia. Euro, wovon über 97% im Exportgeschäft realisiert wurden. Der Auftragseingang belief sich auf 2.2 Mia. Euro.

Lokale Wertschöpfung, regionaler Wirtschaftsfaktor, globale Ausrichtung
Alstom ist nicht nur der grösste private Arbeitgeber im Kanton Aargau, sondern schafft gesamtschweizerisch viele weitere Arbeitsplätze in der Zulieferungsindustrie. Alstom's Lieferanten (meist Kleinbetriebe für technische Komponenten und Produkte sowie Dienstleistungen) erhalten Aufträge für ein jährliches Volumen von rund CHF 600 Mio. und schaffen so zusätzliche 3'500 bis 5'500 Arbeitsplätze. Alstom ist damit eines der wichtigsten Industrie- und Exportunternehmen der Schweiz.
 
Regionale Verankerung mit internationalem Flair
Zu den Standortvorteilen der Schweiz gehören die sehr gute Ausbildung der Mitarbeitenden und das ausgeprägte Qualitätsverständnis, zwei unverzichtbare Erfolgsfaktoren für die präzise Fertigung hochwertiger Produkte und die Bereitstellung effizienter Dienstleistungen. Deshalb zählen wir auf die Mitwirkung der besten Talente aus aller Welt – am grössten Schweizer Sitz in Baden sind Menschen aus über 90 Nationen tätig, davon über 2‘300 Ingenieure und Ingenieurinnen. Sie alle prägen unsere weltoffene Unternehmenskultur.

Alstom profitiert sowohl von den guten unternehmerischen Rahmenbedingungen als auch von der hohen Lebensqualität, welche die Schweiz als Industriestandort bieten kann. Dank der langjährigen Präsenz und historischen Verwurzelung in der Schweiz ist Alstom ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft und pflegt enge Beziehungen zur Wissenschaft.


Botschaft des Präsidenten

Alstom Nachhaltige Energie-Versorgung und Mobilität

Joseph DeissDer anhaltend steigende Bedarf an elektrischer Energie und die zunehmende Mobilität breiter Bevölkerungsschichten sind zwei der zentralen Fragen, mit denen sich unsere heutige Gesellschaft und die künftigen Generationen weltweit auseinandersetzen müssen. Tag für Tag stellt sich Alstom der Herausforderung, nachhaltige Technologien zur Erzeugung und der Übertragung elektrischer Energie und zur Gewährleistung einer sicheren und effizienten Mobilität auf der Schiene zu entwickeln.

Eine Perle des Schweizer Industriestandorts
Alstom ist bezüglich Technologie-Knowhow, wirtschaftlicher Bedeutung und internationalem Renommee eines der wichtigsten Unternehmen des Industriestandorts Schweiz. Das Unternehmen blickt in der Schweiz auf eine lange industrielle Tradition zurück und ist vor Ort mit den drei Geschäftsfeldern Stromerzeugung, Stromübertragung und Schienentransport vertreten. Alstom beschäftigt in der Schweiz an vier Standorten rund 6‘500 Mitarbeitende und ist der grösste private Arbeitgeber des Kanton Aargau. Baden ist der Sitz der Alstom (Schweiz) AG und gleichzeitig der Hauptsitz der weltweit tätigen Sparte Thermal Power, die über 43% des Konzernumsatzes erwirtschaftet. Damit spielt der Schweizer Standort auch innerhalb des Alstom-Konzerns eine gewichtige Rolle. 

Innovationsgeist und Präzisionsarbeit 
Dank dem Innovationsgeist der in der Schweiz beschäftigten Ingenieure und Techniker macht Alstom immer wieder mit bahnbrechenden Erfindungen von sich reden. Seit dem Jahre 1939, als in Neuenburg die weltweit erste kommerzielle Gasturbine – in der Schweiz entwickelt und gefertigt – in Betrieb genommen wurde, nimmt das Unternehmen mit seinem Know-how zur Herstellung von Turbinen und Generatoren bis zum heutigen Tag eine internationale Spitzenposition ein. Über eine langjährige Schweizer Tradition verfügt Alstom auch bei den erneuerbaren Energien, allen voran bei der Nutzung der Wasserkraft – sei es in Fluss- oder Pumpspeicherkraftwerken. Aktuelle Beispiele sind hier die beiden in Bau befindlichen Kraftwerke Linth-Limmern und Nant de Drance, die dereinst eine wichtige Rolle bei der Stromversorgung des Landes spielen werden. Insgesamt steht Alstom-Technologie für 25% der heute weltweit installierten Produktionsleistung für elektrische Energie. 

Und auch im Bereich Schienentransport ist es Alstom gewohnt, Geschichte zu schreiben – mit den berühmten Zügen Pendolino, TGV und AGV steht Alstom für die Innovation auf der Schiene. In der Schweiz hat Alstom der Stadt Lausanne die steilste Metro der Welt geliefert und ist ein Traditionspartner von Bahnbetreibern und städtischen Verkehrsbetrieben.

Erfolg dank lokaler Verankerung und weltweiter Ausrichtung
Die Schweizer Alstom-Standorte sind einerseits mit der umfassenden Betreuung des lokalen Binnenmarktes betraut, entwickeln andererseits aber vor allem Zukunftstechnologien und massgeschneiderte Dienstleistungen, die rund um den Globus zum Einsatz kommen. Rund 97% der in der Schweiz von Alstom gefertigten Produkte und Unterhaltsdienstleistungen werden exportiert. Der Schlüssel für den nachhaltigen Erfolg und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Standorte sind nebst den guten Rahmenbedingungen die physische Nähe zwischen Forschung und Entwicklung, Fertigung und den Testzentren sowie die legendäre Präzisionsarbeit und das über Jahrzehnte erarbeitete Know-how der Mitarbeitenden. 

Diese ausgeprägt internationale Ausrichtung aus einer starken lokalen Verankerung heraus, schafft zusammen mit unseren Mitarbeitenden aus 90 Nationen ein einmaliges multikulturelles Arbeitsumfeld – ein inspirierendes und bereicherndes Klima, das die Innovation fördert und für jeden einzelnen Mitarbeitenden Raum für die persönliche Weiterentwicklung schafft.

Joseph Deiss, Country President Alstom (Schweiz) AG


Alstom in der Schweiz

Lokale Organisation

Joseph Deiss – Country President
Ferdinand Schulz – CFO Switzerland
Dina Mardner – VP Human Ressources
Alain Plancherel – Global Power Sales (GPS)
Robert Faltermeier – General Manager Thermal Service Schweiz
Chris Evans – Hydro Project Office Director
Dr. Christoph Ortmanns – Hydro Customer Service Director
Peter Morgenthaler – Managing Director Alstom Grid
Herman Van-der-Linden – Managing Director Alstom Transport
Robin Indermauer – Legal Counsel
Renzo Radice – Country Communications Director
Ulrich Müller – Director Shared Services


Referenzen Stromerzeugung Schweiz

Alstom ist seit Jahrzehnten ein verlässlicher Technologie-Partner für die lokalen Kraftwerksbetreiber in der Schweiz. Entsprechend verfügt das Unternehmen sowohl im Bereich der Kernkraft als auch bei der Wasserkraft – die zwei Hauptenergiequellen der Schweiz – über eine eindrückliche Referenzliste. Dank der wichtigen Forschungs- und Produktionsstandorte von Alstom im Grossraum Baden bietet Alstom Schweizer Technologie für Schweizer Kraftwerke.Alstom ist seit Jahrzehnten ein verlässlicher Technologie-Partner für die lokalen Kraftwerksbetreiber in der Schweiz. Entsprechend verfügt das Unternehmen sowohl im Bereich der Kernkraft als auch bei der Wasserkraft – die zwei Hauptenergiequellen der Schweiz – über eine eindrückliche Referenzliste. Dank der wichtigen Forschungs- und Produktionsstandorte von Alstom im Grossraum Baden bietet Alstom Schweizer Technologie für Schweizer Kraftwerke.

Wasserkraft

Linth-Limmern: Eines Der Machtigsten Pumpspeicherkraftwerke Weltweit

Im Herzen der Schweiz, in Linthal im Kanton Glarus, unterstützt Alstom Axpo beim Ausbau der bestehenden Wasserkraftanlage Linth-Limmern von heute 480 MW zum mächtigen Pumpspeicher-Wasserkraftwerk mit einer Gesamtkapazität von 1 480 Megawatt. Das ist genug Energie, um über 140 000 Haushalte mit Strom zu versorgen.

Dazu bestückt Alstom das neue Pumpspeicherkraftwerk Linth-Limmern mit vier drehzahlvariablen, doppelgespeisten Asynchron-Generatoren à je 250 MW sowie mit vier vertikalen Francis Pumpturbinen und weiteren Schlüsselkomponenten. Die Asynchron-Generatoren ermöglichen es, die Pumpenleistung gesteuert zu fahren, was mit traditionellen Technologien nicht machbar ist.Alstom verantwortet alle Phasen des Grossprojekts: Design, Engineering, Fertigung, Installation, Testläufe und Inbetriebnahme.

Nant de Drance: Zählt zu den Bedeutendsten Infrastrukturprojekten der Schweiz

Mitten in den Walliser Alpen entsteht mit Nant de Drance eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte  im Schweizer Energiesektor. Es ist ein Gemeinschaftswerk von Alpiq, den SBB, IWB und dem Walliser Elektrizitätswerk FMV. Das neue Kraftwerk leistet mit seiner auf 900 MW ausgelegten Turbinen- und Pumpleistung einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit  der Schweiz.

Alstom bestückt Nant de Drance mit sechs drehzahlvariablen, doppelgespeisten Asynchron-Generatoren à 157 MW sowie mit sechs vertikalen Francis Pumpturbinen und weiteren Schlüsselkomponenten. Alstom verantwortet alle Phasen des Grossprojekts: Design, Engineering, Fertigung, Installation, Testläufe und Inbetriebnahme.

Weitere Referenzen Wasserkraft:

Rheinfelden 4 x 25 MW – 2011
Bavona 2 x 90 MW – 2011
Fionnay 3 x 60 MW – 2010
Chancy Pougny I/II 2 x 11 MW – 2008
Bieudron 3 x 423 MW – 1999

Kernkraftwerke:

  • Leibstadt 1255­1275 MW – 1984-2012
  • Mühleberg 2 x 185 MW – 1972
  • Beznau II 2 x 190 MW – 1971
  • Beznau I 2 x 190 MW – 1969

Wind:

  • Grenchenberg 6 x 2.7 MW (Windturbinen ECO 122): Alstom wurde als «preferred supplier» ausgewählt – 2014 

Stromübertragung – Referenzprojekte in der Schweiz

Das Schweizer Stromnetz ist trotz der Einführung von Swissgrid durch eine hochgradige Verästelung charakterisiert, die rund 900 Kraftwerksbetreiber umfasst. Alstom gilt in allen Landesteilen als zuverlässiger Partner für die verschiedensten Projekte und verfügt mit der eigenen Grid-Niederlassung in Oberentfelden über die lokale Kompetenz.

  • EGL Grid AG: Modernisierung der Schaltanlage Soazza: Die schlüsselfertige Ablieferung umfasste 9 Felder 220 kV, 2 Felder 380 kV, sowie die Bauarbeiten.
  • AET Azienda Elettrica Ticinese: Unterirdische Schaltanlage 50/16 kV Sigirino Bellinzona mit 4 Feldern GIS F35
  • EBS Schwyz AG: Schaltanlage 50/15 kV Nümatt Seewen, mit 5 Feldern GIS F35
  • CKW Luzern: Ersatz der Schaltanlage in Ruopigen 110 kV durch eine gasisolierte Schaltanlage F35, doppelte Sammelschiene mit 21 Feldern (Leitungsfelder, Transformatorfelder, Schaltfelder, Sammelschienentrenner)
  • EKZ: Rahmenvertrag für 4 gasisolierte Schaltanlagen
  • Engadiner Kraftwerke AG: Schaltanlage F35 mit 6 Feldern für ein Wasserkraftwerk im Schweizerischen Nationalpark (Ova Spin)
  • Groupe E AG: Um die Energieversorgung von 260’000 Verbraucher zu gewährleisten, bestellte Groupe E AG eine e-Terraplatform bestehend aus einem kompletten Satz von EMS/DMS Funktionen (Energy and Distribution Management System). Dieses System steuert und überwacht 250 RTUs (Remote Terminal Units) mit insgesamt 3’500 Anlagen von 125/60 kV bis Mittel- und Niederspannung sowie 11 hydroelektrische Kraftwerke.

Schienentransport – Referenzen

Die Schienentransport-Technologie von Alstom ist in der Schweiz seit Jahrzehnten fest verankert. Sowohl bei den verschiedenen Bahnbetreibern wie auch als Liefer- und Unterhaltspartner verschiedener städtischer Verkehrsbetriebe. Unsere Schweizer Niederlassung in Neuhausen am Rheinfall steht für eine profunde Kenntnis des Schweizer Marktes und sichert die wichtige Kundennähe bei der Ausführung der Projekte.


Referenzen Bahnverkehr

  • Die Schweizerischen Bundesbahnen SBB bestellen 8 weitere Pendolinos ETR610 der neusten Generation. Die bestehende Flotte hat sich im Nord-Süd-Verkehr bewährt (2012).
  • Die Schweizerischen Bundesbahnen SBB haben in einem Joint Venture mit der italienischen Bahngesellschaft Trenitalia (Cisalpino) 14 neue Pendolino-Züge der ersten Generation bestellt. Diese verfügen über die neuste Technologie von Hochgeschwindigkeits-Neigezügen; (2004). Die Inbetriebnahme erfolgte ab 2009.
  • Alstom rüstet die erste ERTMS-Eisenbahnlinie der Schweiz (Hochgeschwindigkeitsstrecke mit hoher Frequenz Mattstetten-Rothrist) aus, die eine Länge von 45 km umfasst. Parallel werden über 500 Züge auf diesen neuen Signalisierung-Standard aufgerüstet (2006).
  • Das Konsortium Alstom/Bombardier produziert 13 und in einer zweiten Serie weitere 12 Niederflur-EMUs (Regionalzüge) für die Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn BLS (2006).


Referenzen städtische Verkehrsbetriebe

  • Die Lausanner Verkehrsbetriebe Transport de Lausanne TL beauftragen Alstom mit der Lieferung von 15 vollautomatischen Metropolis Doppelwagenzügen auf Pneus für die neue Métro-Linie M2. Alstom liefert Rollmaterial, Schienen, Stromversorgung und Signalanlagen mit kommunikationsbasierter Zugsteuerung für einen vollautomatischen Betrieb. Die auf der Topographie vorhandene Streckensteigung von 12% ist ein Weltrekord (2004). Die Inbetriebnahme erfolgte 2008. Im Sommer 2012 wurde der 100-millionste Passagier begrüsst. Die Métro verfügt aktuell über eine Jahreskapazität von 26 Millionen Fahrgästen.
  • Für die Verkehrsbetriebe Zürich VBZ produziert das Konsortium Alstom/Bombardier 82 Niederflur-Trams „Cobra“ (2006), die bis heute das Stadtbild prägen.

Social Responsibility

Die Erde wird schon bald 9 Milliarden Einwohner beherbergen. Eine Entwicklung, die zu drei Megatrends führt: Urbanisierung, steigender Bedarf nach einer nachhaltigen Stromerzeugung und -übertragung sowie wachsende Anforderungen für den öffentlichen Schienenverkehr. Infrastrukturen, die heute noch stark von fossilen Energieträgern abhängig sind und einen Grossteil des Treibhauseffekts und der Umweltbelastung verantworten.

Die Herausforderung und die Überzeugung von Alstom ist die Bereitstellung von Energie- und Transportlösungen, die wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt mit dem Respekt für die Umwelt vereinen, um unsere gemeinsame Zukunft zu gestalten. Durch unsere geschäftliche Tätigkeit und unserem permanenten Streben nach technologischer Innovation erzeugen wir Wachstum, das von unseren Grundprinzipien von Integrität und Transparenz getragen wird. Sie werden ausnahmslos und gewissenhaft im Umgang mit Mitarbeitenden, Aktionären, Kunden privater und öffentlicher Unternehmen, sowie Lieferanten, Mitbewerbern und Partnern angewandt.

Partnerschaften

Hightech-Partnerschaft zwischen Industrie und Hochschule

Alstom Inspection Robotics Ltd. ist ein Joint Venture von Alstom Schweiz und der ETH Zürich. Das 2006 gegründete Start-up entwickelt autonome Inspektionsroboter für Kraftwerke sowie für chemische und petrochemische Anlagen. Die kleinen, robusten Roboter inspizieren selbstständig Turbinen, kriechen durch Röhren, ermitteln Messdaten mittels Ultraschall, Lasertechnik oder Videokameras und übermitteln diese an die Wartungsspezialisten. Einfache Reinigungs- oder Reparaturarbeiten können sie sogar selbst durchführen. Die kleinsten dieser Roboter, gerade mal einen halben Zentimeter winzig, gelangen sogar in Teile von Anlagen oder Maschinen, die für Menschen nicht zugänglich sind. Die von Alstom und der ETH Zürich konzipierten Inspektionsroboter helfen, die Wartungs- und Ausfallzeiten in Kraftwerken zu verkürzen, und tragen damit zum sicheren Betrieb der Anlagen bei.

Geschichte

Alstom und die Schweiz können auf eine bereits über hundertzwanzigjährige gemeinsame Tradition zurückblicken, in welcher Alstom immer wieder bahnbrechende Erfindungen hervorbrachte. Ein Beispiel für diese Innovationskraft ist die 1939 entwickelte Gasturbine, welche heute auf dem Gelände der Rotorenfabrik in Birr ausgestellt ist.

  • 1891 Charles E.L. Brown und Walter Boveri gründen die Kommanditgesellschaft Brown, Boveri & Cie in Baden und beschäftigen anfänglich 124 Mitarbeiter. Kurze Zeit später errichtete der immer noch bei der Maschinenfabrik Oerlikon angestellte Brown die weltweit erste Hochspannungsleitung über eine Distanz von 175 km von Lauffen nach Frankfurt am Main. 
  • 1901 BBC baut die erste Dampfturbine auf dem eurasischen Kontinent und entwirft einen zylindrischen Monoblock-Rotor für Hochgeschwindigkeitsturbogeneratoren.
  • 1933 Patent für Turbinenrotoren, welche aus einzelnen zusammengeschweissten Stahlscheiben gebaut und für Dampf- und Gasturbinen verwendet werden.
  • 1939 Entwicklung der weltweit ersten Gasverbrennungsturbine zur Stromerzeugung.
  • 1960 Einweihung der neuen Fabrik in Birr.
  • 1965 Erste Wasserkühlung von Rotor und Statorwicklung in grossen Generatoren.
  • 1978 Abstossung eines grossen Teils der BBC-Geschäftseinheiten in Frankreich zu Alsthom Atlantique.
  • 1988 BBC und die schwedische ASEA fusionieren zu ABB (Asea Brown Boveri), einer der weltgrössten Elektrotechnik-Unternehmungen.
  • 1999 ALSTOM Power und ABB Kraftwerke AG fusionieren zu ABB ALSTOM Power.
  • 1997 Entwicklung der weltweit grössten Hydrogeneratoren für das 3-Schluchten-Projekt in China.
  • 2000 ALSTOM übernimmt 50% der Anteile von ABB; Fusion von ALSTOM AG mit ALSTOM Power (Schweiz) AG zu ALSTOM (Schweiz) AG.
  • 2011 Einweihung des neuen Kraftwerks in Birr.


Geschichte von Alstom Grid
: Der Alstom Grid Sektor in der Schweiz entsteht durch die Akquisition des Hoch- und Mittelspannungsgeschäftes von Sprecher & Schuh. 

  • 1900 Carl Sprecher gründet seine Unternehmung in Aarau.
  • 1902 Heinrich Schuh wird Teilhaber.
  • 1909 Gründung einer Sprecher & Schuh-Niederlassung in Delle bei Belfort, Frankreich
  • 1921 Bau einer neuen Fertigungsanlage mit Testlabor für 50 kV Öldruckschalter.
  • 1934 Der erste Leistungsschalter mit Federenergieantrieb kommt aus der Produktion.
  • 1963 Eröffnung der Hochspannungsanlage in Oberentfelden
  • 1972 Beginn der Aktivität mit Projekten für schlüsselfertige Anlagen
  • 1986 Integration ins Joint Venture GEC Alsthom unter dem Namen Sprecher Energie
  • 1998 GEC Alsthom wird zu Alstom und wird an der Börse gehandelt.
  • 2004 Integration in die AREVA Group als AREVA T&D AG, Schweiz.
  • 2008 Erweiterung und Eröffnung der neuen Werkstätten in Oberentfelden.
  • 2010 Integration in die Alstom und Entstehung des neuen Sektors “Alstom Grid”


Geschichte von Alstom Transport:
Die SIG (Schweizerische Industrie-Gesellschaft) wurde 1853 als Fabrikationsbetrieb für Bahnwagen gegründet. Die Nähe zu Europas grössten Wasserfällen, die als Energiequelle genutzt wurden und den Eisenwerken in Laufen begünstigte dabei die darauffolgende Firmenentwicklung. Das erworbene Know-how wurde auf weitere Aktivitäten übertragen und so die  Firma erweitert und entwickelt.

  • 1853 Die Schweizerische Waggonfabrik wird in Neuhausen am Rheinfall gegründet mit einer Belegschaft von 150 Mitarbeitern.
  • 1863 Die Firma wird umbenannt in SIG Schweizerische Industriegesellschaft und produziert eine Vielzahl verschiedener Industriegüter.
  • 1961 Der erste elektrische transeuropäische Expresszug wird in Betrieb genommen.
  • 1986 Spezialisierung auf Design, Technik und Fabrikation von Fahrwerken für Schienenfahrzeuge.
  • 1995 Das Rollmaterialgeschäft der SIG wird verkauft an Fiat. 
  • 2001 Alstom übernimmt das Bahngeschäft von Fiat (Fiat Ferroviaria).
  • 2008 Inbetriebnahme der steilsten Metro der Welt in Lausanne
  • 2012 SBB bestellt 8 ETR610 Neigezüge